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Identitätsdiebstahl online verhindern

Identitätsdiebstahl online verhindern

 

Gehören Sie auch zu den Leuten, die das gleiche Passwort für alle sozialen Netzwerke nutzen? Dann haben Kriminelle leichtes Spiel mit Ihnen. Wurde Ihr Profil gehackt, könnte das Ärger bedeuten – und im schlimmsten Fall kostet es auch noch Geld. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Über Facebook erfahren Sie, dass ein Freund spontan ins Ausland gereist und dort bestohlen wurde. Jetzt bittet er Sie und alle anderen Freunde in einem Post um Geld. Merkwürdig nur: Er schreibt in Englisch. Wenn Ihnen das komisch vorkommt, haben Sie vollkommen recht. Denn in diesem Fall wurde sehr wahrscheinlich das Profil des Freundes gehackt. Jetzt gibt sich jemand als er aus und kommuniziert mit seinen Freunden. Das kann ganz schnell passieren, wenn man kein sicheres Passwort hat.

Ein sicheres Passwort

Ein Passwort wird sicherer, wenn es aus möglichst vielen Zeichen besteht und auch Nummern und Sonderzeichen enthalten sind. Das Ganze muss man sich natürlich noch irgendwie merken können. Ein alter Trick ist darum, einen Satz zu formulieren, beispielsweise: Ich wurde 1980 in Frankfurt geboren und heiße Julia. Jetzt nimmst du immer den ersten Buchstaben der einzelnen Wörter und die Zahlen und bildest daraus die Zeichenfolge Iw1980iFguhJ. Und dann hängen Sie noch ein Ausrufe- oder Fragezeichen ans Ende. Jetzt haben Sie bereits ein ziemlich sicheres Passwort, das auch ein Computer nicht so schnell knacken kann.
Trotzdem sollten Sie dieses Passwort auf keinen Fall für mehrere Profile oder Konten benutzen. Denn Internetkriminelle könnten sonst sehr schnell auf alle Ihre Profile zugreifen und überall Nonsens in Ihrem Namen verbreiten.

Was tun, wenn das Profil gehackt wurde?

Wurde Ihr Profil gehackt, sollten Sie ganz schnell ein neues Passwort anfordern beziehungsweise Ihr Passwort ändern. Dann hilft außerdem ein Blick ins Profil: Was genau haben die Identitätsdiebe dort gemacht? Müssen Sie Ihren Kontakten gegenüber etwas klarstellen?
Schwieriger wird es, wenn die Internetkriminellen auch Ihren Nutzernamen, die zugehörige E-Mail-Adresse oder Handynummer geändert haben. Denn dann werden im Zweifelsfall die Informationen zum Zurücksetzen des Passworts zu jemand anders geschickt, aber nicht mehr zu Ihnen. Heißt: In diesem Moment kommen Sie allein nicht mehr weiter. Jetzt sollten Sie sich an den Support der jeweiligen Plattform wenden. Die Kontaktdaten findet man oft im Hilfe- oder Help-Bereich.
Auf keinen Fall sollten Sie einfach ein neues Profil anlegen. Denn dann wird schlimmstenfalls unter Ihrem Namen Spam im Netz verteilt, oder man späht damit Ihre Freunde aus. Es kann auch passieren, dass Ihr Name genutzt wird, um online einzukaufen oder Abos abzuschließen. Und dann bekommen Sie möglicherweise richtig Probleme. Um sie zu umgehen, ist es sinnvoll, von Anfang an auf ein möglichst sicheres Passwort zu setzen.

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Kommentare


Lezius schreibt am 02.07.2019 um 19:09 Uhr:

Ich bin registriert,alles eine sehr umständliche Regelung.Soll ich bei einer Zahlung zusätzlich die PIN eingeben.?......


Antwort von am 03.07.2019 um 08:44 Uhr:

Hallo Herr Lezius, klasse, dass Sie sich schon registriert haben. Der Gesetzgeber hat sich diese zusätzliche Sicherheitsschleife ausgedacht, um die Verbraucher vor Missbrauch ihrer Daten zu schützen. Die App S-ID Check macht es Ihnen aber zum Glück sehr einfach: Sie erhalten bei einem Kaufvorgang eine Push-Nachricht mit den Zahlungsdetails. Wenn es alles korrekt ist, bestätigen Sie die Zahlung dann ganz einfach durch Ihren Fingerabdruck. Alternativ können Sie auch die PIN eingeben, die Sie bei der Registrierung gewählt haben. Probieren Sie es beim nächsten Mal einfach mal aus. Herzliche Grüße, Ihre Sparkasse