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Zwischen Notebook und Tablet: Welches Gerät passt zu mir?

von Sparkasse am in Allgemein1 Kommentar

Ohne Internet geht heute nichts mehr. Allerdings sind die Wege ins Netz und die zugehörigen Geräte sehr unterschiedlich. Da jedoch fast alle ziemlich teuer sind, sollte man sich gut überlegen, welches Gerät das richtige ist. Eine Entscheidungshilfe.

Wer viel unterwegs ist oder zu Hause am liebsten auf dem Sofa surft, für den ist ein Computer am Schreibtisch nicht passend. Ob es allerdings ein Laptop mit Brenner und DVD-Laufwerk sein muss oder ob es auch ein Tablet sein kann, das hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab:

Laptop oder Notebook, beide Begriffe werden synonym verwendet. Gemeint ist damit ein Gerät, das einem Computer am Schreibtisch durchaus gleichgestellt sein kann – allerdings ist es mobil. Der Besitzer kann es also problemlos im Zug benutzen oder beispielsweise auf dem Sofa. Es gibt auch Notebooks, die ohne DVD-Laufwerk verkauft werden. Sie sind in der Regel etwas kleiner, auch etwas leichter, aber nicht zwangsweise billiger als Geräte mit dieser Funktion. Hier muss man genau abwägen, was man möchte und braucht: In ein Laptop ohne Laufwerk kann man nicht eben mal eine DVD einlegen, um eine Zugfahrt mit einem Film zu verkürzen. Für Freunde schnell eine Musik-CD oder eine CD mit Bildern vom letzten Urlaub brennen, das geht damit auch nicht. Dafür hat man ein fast komplettes Büro mit aller notwendigen Software dabei.

Die sogenannten Ultrabooks sind nicht unbedingt günstiger als ein herkömmliches Notebook, sie sind aber leichter, dünner und vor allem beim Ausschalten des Stand-by-Modus sehr schnell wieder einsatzbereit. Ihr Akku hält im Vergleich zu dem eines Notebooks im Regelfall länger – dafür ist der Speicher eher begrenzt. Ein Ultrabook ist dann praktisch, wenn man nicht schwer schleppen möchte. Und wenn man häufig kurze Strecken im Zug zurücklegt, für die es sich nicht lohnen würde, ein eher träges Laptop hochzufahren. Aufgrund des häufig begrenzten Speichers ist es jedoch nicht sinnvoll, aufwendige Arbeiten am Ultrabook zu machen.

Das Chromebook oder Netbook ist auf den Onlineeinsatz eingestellt: Es ist nicht notwendig, viel Software auf die Geräte zu spielen, da sie häufig mit Programmen aus der Cloud arbeiten. Wer sich nicht mit der Cloud anfreunden mag, ist mit diesen Geräten nicht gut beraten. Netbooks haben aber den Vorteil, dass sie günstig sind. Ohne Internetzugang sind sie jedoch kaum zu gebrauchen.

Tablets sind in der Regel noch kleiner und leichter als Netbooks, oft aber teurer. Hier kommt es sehr darauf an, was der Nutzer mit dem Gerät machen möchte: Tablets können ganze Bibliotheken beinhalten, Musik für viele Stunden, aber auch Filme. Mit Tablets kommt man ins Internet, kann seine Mails beantworten – oder mit den entsprechenden Apps und möglicherweise einer zusätzlichen Tastatur Texte oder Tabellen bearbeiten sowie Präsentationen erstellen. Selbst Bildbearbeitung ist am Tablet möglich oder der Schnitt eines kurzen Videofilms – wenn man das denn möchte. Außerdem kennen viele Nutzer die Funktionsweise von Tablets von ihren Smartphones. Und da diese nicht heruntergefahren werden, stehen sie auch sofort zur Verfügung.

Aber aufgepasst: Nicht für jedes Betriebssystem gibt es alle Apps. Hier lohnt es sich besonders, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was man möchte, und dann zu recherchieren, ob es die passenden Apps für das entsprechende Gerät gibt.

 


Ein Kommentar

  1. David sagt am 29. Mai 2016 um 22:25 Uhr

    Hallo Sara, danke für diesen hilfreichen Artikel, jetzt weiß ich worauf ich beim Kauf achten muss :) Liebe Grüße aus Frankfurt

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